Synagoge - Gillergasse 2 

 Das Bauernhaus, in dessen Obergeschoss die Synagoge untergebracht war, wurde erst 1978 abgerissen, da es beim Abriss des Nachbarhauses schwer beschädigt worden war. Erworben und umgebaut hatte die jüdische Kultusgemeinde das Bauernhaus neben der jüdischen Schule 1849/50. Sie schuf sich so ein neues religiöses Zentrum, nach dem der „Betsaal“ neben dem Alten Rathaus im Anwesen Lützel wegen Baufälligkeit des Stallgebäudes geschlossen worden war. In der Reichspogromnacht wurde das Gebäude nur leicht beschädigt. Ein Brand wurde schnell wieder gelöscht, um die Nachbarhäuser nicht zu gefährden.

 (vgl. zur Baugeschichte: Hanns Hubach, Zur >Baugeschichte< der Hasslocher Synagoge im 19. Jahrhundert. In: Jüdisches Leben in Hassloch (2008), S. 157ff)

 

Synagoge 1908

Im Jahre 1908 wurde das jüdische Schulhaus abgerissen und an gleicher Stelle neu errichtet. Man sieht auf dem Bild das Bauernhaus, in dem die Synagoge war, von Norden. Es ist abgestützt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Synagoge 1926 (hinter dem Umzugswagen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Synagoge 1960  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedenktafel Gillergasse 2